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Der Urknall

Alles beginnt mit einer Idee. Ein Gedanke. Ein Gedankensplitter, ein Lichtstrahl, ein Farbfetzen, ein Kuss des Universums. Man weiß nicht, woher die Kraft kommt, aber urplötzlich ist sie da. Einfach so, als hätte es nie eine Zeit davor gegeben und der Impuls treibt an. Dieser Impuls ist magisch. Ich nenne es den göttlichen Funken. Die Urkraft des Universums. Und vor mir die weiße Wand. Eine weiße Wand, voller Kraft. Und die Energie beginnt zu fließen.

Gelb! Gelb wie die Sonne, wie das trübe Licht, das aus dem Nebel eines Wintertages steigt. Orange! Wie die unzähligen Sonnenuntergänge, die das Herz erfreuen. Dazu das Rot, wie die Sonnenaufgänge am frühen Morgen, wenn die Luft klar und kühl ist und ein neuer Tag beginnt, voller Kraft und Energie. Was fehlt ist blau! Die Unendlichkeit, die Weite, Himmel und Wasser, Ruhe und Kraft. Die Wahrheit. Gelb, Blau und Rot! Mehr braucht man nicht, um etwas zu erschaffen, was das Herz berührt.

So entstand der Urknall!

Der Urknall! Das Werk aller Werke! Und die Triebfeder des Kunsthauses Amann, im Andenken an August Amann, den Älteren, Gründer der längst geschlossenen Diamantschleiferei Amann in Hoppstädten, einem vergessenen Dorf im Westrich, einer der schönsten Gegenden Deutschlands. NOCH ohne Windräder und Solarfelder. Ruhig und verlassen. Wo finden wir das heute noch? Einen Ort, ohne Lädchen? Einen Ort, getragen von einer starken Dorfgemeinschaft, die es schafft, dass man sich hier "zu Hause" fühlt. Einen Ort voller Energie und Kraft. Die Kraft, die auch den Urknall werden ließ! Mein Hauptwerk!

Seht selbst und fühlt!


Simone Labonté

Künstlerin der Online-Galerie CRELALA - Kunst


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